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Schulung der Betreuerinnen aus den „Betreuten Gruppen“

Auf das Thema „Validation“ im Betreuungsbereich legen wir sehr viel Wert. Was ist Validation?

Eine kurze Erklärung: Demenzkranke leben in ihrer eigenen Welt. Für die Menschen die sie betreuen ist es nicht so einfach den ansprechenden Zugang zu finden. Durch Validation können Betreuer einen besseren Zugang zu den Demenzkranken finden. Validation ist eine Kommunikationstechnik, die seit den 1960er Jahren weiterentwickelt wurde. Die Basis dieser „Technik“ beruht darauf, den kranken Menschen als solchen anzuerkennen und seine Welt als Realität zu nehmen. Das heißt: Mit Demenz umgehen lernen.

Auch wenn die Erkrankung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, so ist man doch imstande zu lernen, mit den Auswirkungen der Demenz umzugehen. Demenzkranke drücken ebenso ihre Bedürfnisse aus, wie gesunde Menschen. Hier kann man beispielsweise mit Fragen herausfinden, welche Gefühle hinter einem bestimmten Handeln stehen. Besonders schwierig ist es allerdings mit der Enttäuschung umzugehen, dass Demenzkranke ihre Angehörigen oft nicht mehr erkennen. Auch hier kann die Validation vermitteln.

In unserer Schulung, die sich über mehrere Tage erstreckt, gehen wir auf verschiedene Schwerpunkte ein:

  1. Das Herz wird nicht dement!
    Die Krankheit Demenz, welche Probleme entstehen daraus. Was bleibt?
  2. Über die Brücken gehen
    Kommunikation, Antriebe, Reaktion. Verlust der Zukunfts- und Gegenwartsorientierung, es bleibt die Vergangenheit
  3. Nicht die Person mit Demenz, sondern die Person mit Demenz. Validierte Sätze üben, Schlüsselwörter, Lebensthemen
  4. In jedem Menschen ist etwas Kostbares!
    Rollenspiele, das Validieren bei sehr starken Gefühlen, eigene Achtsamkeit

Referentin für diese Fortbildung ist Frau Kircher von den GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH.

Mit dieser Schulung können wir unser Wissen auffrischen und noch besser auf die individuellen Bedürfnisse unserer Gäste eingehen.

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