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News 40 Jahre

40 Jahre im Dienste der Alten-und Krankenpflege

Nach langer Vorbereitungszeit durften wir am Sonntag, den 15. Juli 2018 unser 40-jähriges Jubiläum feiern. Nicht nur die Sozialstation hatte Grund zum Feiern, auch unser 1. Vorstand und Geschäftsführer Edgar Thome hatte sein persönliches 40-jähriges Jubiläum.

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1. Vorstand und Geschäftsführer Edgar Thome bei seiner Rede in der St. Mauritius Kirche in Rot

Die Sozialstation ist eine „Kirchliche Einrichtung“, sowohl in ihrer Konstitution als auch in ihrer Zielrichtung. Wenngleich die Trägerschaft in der Hand der katholischen Pfarrgemeinde liegt, so ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der evangelischen Pfarrgemeinde sehr gewünscht. Verständlich ist es daher, dass der „Ökumenische Gottesdienst“ am Sonntag gemeinsam von der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in der St. Mauritius Kirche gefeiert wurde. Pfarrer Woschek und Pfarrerin Wendler leiteten den Gottesdienst, der durch den Posaunenchor „Kirchengebläse“ und dem Kinder- und Jugendchor St. Leon umrahmt wurde.

Für Edgar Thome war es ein großes Bedürfnis, an diesem besonderen Tag eine direkte Ansprache an alle Kirchenbesucher zu richten.  Er schilderte den Werdegang und die Anfänge der Kirchlichen Sozialstation und mit welchen Herausforderungen man zu kämpfen hatte, bis die gewünschte Gründung im Jahr 1978 (in der heutigen Konstellation) vollzogen war. Zudem zeichnete sich damals der grundlegende Strukturwandel in der Alten- und Krankenpflege ab. Aus ehemals zwei Ordensschwestern und einer freien Schwester kann nun die Sozialstation im Jubiläumsjahr mittlerweile über 100 Mitarbeiter zählen.

Im 40. Jahr zeigt sich, lt. Thome, die Struktur der Sozialstation wie folgt auf:
Die Leitungsebene setzt sich aus PDL Petra Harbauer-Koob und mit zwei Stellvertreterinnen Lore Hillenbrand und Sonja Vetterolf zusammen. In der Jahresstatistik vom vergangenen Jahr spiegelt sich die Leistung der 110 Mitarbeiter in den insgesamt 85.664 Hausbesuche wider. Für diesen unermüdlichen Einsatz bedankte sich Edgar Thome direkt bei den Mitarbeitern. Für die Zukunft ist die Station gut aufgestellt und kann die Erwartungen der Bevölkerung im Einzugsgebiet erfüllen. Diese Entwicklung ist auch durch die tatkräftige Unterstützung der früheren Kirchengemeinden und jetzigen Seelsorgeeinheit, sowie den Vincentiusvereinen St. Leon und Rot zu verdanken, so Thome. Außerdem war es ihm in seiner Rede wichtig, auch auf die angenehme und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde einzugehen. Diese Vernetzung untermauerte man schon vor Jahren mit einem Betreuungsvertrag.

Petra Harbauer-Koob in der Funktion der Pflegedienstleitung richtete ebenfalls das Wort an die Besucher des Gottesdienstes.

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Pflegedienstleiterin Petra Harbauer-Koob richtete ebenso das Wort an die Gottesdienstbesucher

Sie hob den Kern der täglich zu leistenden Arbeit hervor und gab einen Einblick in die einzelnen Angebote und der vielfältigen Tätigkeiten der Sozialstation. „Wir bieten Unterstützung unabhängig von der Konfession, Nationalität oder Stellung der Gesellschaft und leben diese nach den christlichen Werten aus“.
Das ist der Leitgedanke, den die Station seit 40 Jahren auslebt! Auch war ihr wichtig, in diesem Rahmen der so wichtige Teamgeist der Station zu benennen. „Gut, dass wir einander haben, bei Sorge, Freude, Kräfteteilen auf unserem gemeinsamen Weg“. So soll es sein in einer Gemeinschaft des Schaffens. Jeder trägt sich gegenseitig.

Ebenso hob Sie die ehrenamtliche Arbeit der ganzen Vorstandschaft hervor. In vorderster Front von Edgar Thome. Petra Harbauer-Koob sprach von der Art seines Auftretens, wie er allen Menschen begegnet und gegenüber ihnen wertschätzend und zugetan ist. Seine Haltung zieht Kreise und bewegt die Menschen um ihn herum. Was bleibt uns als Team dazu zu sagen? Das kleine Wort DANKE – ganz tief und aufrichtig aus dem Herzen heraus.

Bei dieser Gelegenheit sprach Bürgermeister Dr. Alexander Eger, mit Blick auf den 1. Vorstand und Geschäftsführer der Station, anerkennende und lobende Worte aus.

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Bürgermeister Dr. Alexander Eger bei seiner Ansprache

Auch im Namen der Walldorfer Bürgermeisterin Christiane Staab, die ebenfalls anwesend war. Er betonte das hohe Engagement der Sozialstation und auch das des Vorstandes Edgar Thome. In diesem Zusammenhang erwähnte Bürgermeister Eger die hohe Auszeichnung und Ehrung aus dem Jahr 2013, die ihm die Gemeinde St. Leon-Rot damals zukommen ließ. Am 19. Juni 2013 erhielt Edgar Thome aufgrund seines langen ehrenamtlichen Engagements für die Kirchliche Sozialstation die Bürgermedaille in Gold. Anlässlich des Jubiläums übergab Bürgermeister Eger einen Scheck von € 400.- von der Gemeinde St. Leon-Rot. Diese Spende findet ihren Verwendungszweck in dem Demenzangebot –Betreute Gruppe.

Gegen Ende des Gottesdienstes rief der Hausherr Pfarrer Woschek den „Chef der ersten Stunde“ – Edgar Thome – zu sich in den Altarraum hinauf. Für 4 Jahrzehnte unermüdliches ehrenamtliches Engagement erhielt Edgar Thome (ausgehändigt von Pfarrer Woschek) als Zeichen der dankbaren Anerkennung für die langjährige Mitsorge und Mitarbeit, eine Urkunde mit goldener Ehrennadel vom Deutschen Caritasverband und Diözesan Caritasverband.

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Übergabe der Urkunde

Zu diesem Anlass schlossen die Pflegedienstleiterin, komplette Vorstandschaft und die Mitarbeiter der Sozialstation zu Edgar Thome auf und zollten damit ihren großen Respekt und ihre Anerkennung.

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Gute Stimmung bei der nachträglichen „Stunde der Begegnung“

Die Sozialstation kann auf eine bewegende Geschichte zurückblicken.

Eine Kurzfassung über die Geschichte der Sozialstation: Nach vielen Verhandlungen wurde am 9. August 1978 die Kirchliche Sozialstation gegründet. Offiziell nahm die Station am 1. Januar 1979 die Arbeit als ambulanter Pflegedienst auf. Vorsitzender und Geschäftsführer wurde gleich zu Beginn Edgar Thome. Edgar Thome hält auch noch im 40. Jubiläumsjahr die Funktion des 1. Vorstandes und Geschäftsführers mit Überzeugung ununterbrochen inne. Um damals eine Sozialstation durch staatliche Förderungen ins Leben rufen zu können, galt die Voraussetzung – ein Mindesteinzugsgebiet von 20.000 Einwohnern. Um diese Vorgabe zu erreichen mussten sich die drei Gemeinden Walldorf und St.Leon-Rot in der Kranken-und Altenpflege zusammenschließen.

Die Kirchengemeinden Walldorf, Rot und St. Leon, der Krankenpflegeverein Walldorf und die Vincentiusvereine Rot und St. Leon ebenso der Caritasverband Heidelberg zählten als Mitglieder, die die Kirchliche Sozialstation im Jahr 1978 gründeten.

Bis zur Auflösung der Schwesternstation in St. Leon im Jahre 1994 waren immer Ordensschwestern Leiterinnen.

Zum 1. August 1994 übernahm Schwester Petra Harbauer-Koob die Leitung, in der Funktion der Pflegedienstleitung. Die sie bis heute ausübt.

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Die Damen der ersten Stunde: Gertrud Speckert, Anneliese Nieder, Petra Harbauer-Koob (v.l.)

Zum Abschluss ist zu erwähnen, es war ein wirklich gelungener und vor allem schöner Gottesdienst. Er wird uns allen in Erinnerung bleiben. Es war uns ein besonderes Bedürfnis viele unsere Patienten/Klienten, Mitarbeiter und deren Angehörige, unsere Kollegen aus den umliegenden Sozialstationen, sowie Vertreter von Gemeinde und Kirche begrüßen zu dürfen. Ebenso freuten wir uns über die zahlreichen Besucher, die mit uns den Gottesdienst mitfeierten und anschließend zur „Stunde der Begegnung“ kamen. Die netten Gespräche und Rückmeldungen an den Tischen waren so nett und bereichernd. Danke für das gemeinsame Feiern.

40 Jahre im Dienste der Alten-und Krankenpflege  – das ist unsere Stärke und Erfahrung!
Danke für Ihr Vertrauen über all die Jahre!

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